Getestet: Rescue Time

Der durchschnittliche Computernutzer wechselt 34mal pro Stunde das Programm, in dem er gerade arbeitet. 34mal… für jede beliebige Aufgabe nehmen wir uns also weniger als zwei Minuten Zeit.

Doch, was noch schlimmer ist: Für gewöhnlich haben wir keinerlei Überblick darüber, womit genau wir unsere Zeit verschwenden. Speziell online: Mal eben kurz Mails checken, bei Amazon nach der aktuellen Bestellung schauen, facebook durchscrollen, Nachrichten im RRS-Feed oder auf SPON oder kicker online lesen… das Internet ist mittlerweile zum zweitgrößten Produktivitätsfresser überhaupt geworden. Direkt nach Vom-Bus-Angefahren-Werden.

Um zu überprüfen, womit wir eigentlich unsere Zeit zu verplempern, können wir uns unter anderem einer kleinen Software (als Hintergrund-Programm und/oder Browser-Erweiterung) namens „Rescue Time“ bedienen.

RescueTime sagt uns schonungslos, womit wir unsere Zeit am Computer tatsächlich verbringen. Die meisten Applikationen und Websites erkennt es automatisch, nicht erkanntes lässt sich nachträglich (und für die Zukunft) kategorisieren.

RescueTime ist in der Basis-Version kostenlos, als Premium-Variante kostet es 72 US-$ pro Jahr. Dann allerdings ist es nicht nur ein Time Tracker, sondern ein ausgewachsenes Produktivitäts-Tool, dass insbesondere dem professionellen Prokrastinator dabei hilft, sich auf Wichtiges zu konzentrieren und seine Ziele zu erreichen.